TYPO3camp 2009

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Vom 12. – 14.6.2009 findet in Hamburg wieder ein TYPO3camp statt. Das TYPO3camp ist mit dem Gedanken entstanden, TYPO3-Entwickler für ein Wochenende plus Party am Freitag in Stil der BarCamps zusammenzubringen und gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu verfolgen sowie interessante Menschen zu treffen.

Nach langem Überlegen (irgendwie findet an dem Wochenende wieder mal alles auf einen Schlag statt)  habe ich mich dann doch angemeldet. Und da jeder Teilnehmer etwas zum Camp beitragen soll (und sei es nur, darüber zu reden) rede ich darüber. Denn ich denke noch nciht, dass sich viel Gelegenheit ergeben wird zu bloggen, twittern tue ich nicht und eine Session werde ich wohl auch nicht halten … wobei … ich könnte „Geocaching – ein Sport für Informatiker“ anbieten 🙂 Wobei das vom Thema her wohl eher auf ein echtes BarCamp passen würde.

Links zum Thema:

Certified TYPO3 Integrator

Certified TYPO3 Integrator
Certified TYPO3 Integrator

Wenn sich schon sonst nichts Bemerkenswertes ereignet, dass ich für wert erachte, auf der Homepage verewigt zu werden, dann kann ich auch mal was (halb-)berufliche schreiben:

Seit heute bin ich offiziell ein „Certified TYPO3 Integrator“.Die Aufgaben einen TYPO3 Integrators sind, der Definition des Zertifizierungsteams zufolge, die Entwicklung eines Templates für Webseiten, die Konfiguration der benötigten Extensions und die Einrichtung der Backend-Benutzer sowie deren Rechte. Mit dem Webserver an sich oder der Programmierung von Extensions hat der TYPO3 Integrator nichts zu tun.

Das ist zwar nicht mein Kerngeschäft, schließlich programmiere ich ja doch die meiste Zeit, aber da ich die oben genannten Voraussetzungen auch erfülle und es die einzige TYPO3-Zertifizierung ist, die es derzeit gibt, habe ich zusammen mit meiner Firma beschlossen, dass ich das mal angehen werde.

Vor ein paar Wochen habe ich die Prüfung für die Zertifizierung gemacht und heute ist der Brief mit der Zertifizierung endlich gekommen. Edel aussehen tut die Urkunde mit dem Prägedruck ja schon 🙂

Die Prüfung selber ist ein Multiple-Choise-Test mit teilweise schon recht kniffligen fragen, die man nicht mal eben so aus dem Handgelenk beantworten kann. Wobei ich aber der Meinung bin, dass jemand, der in der Materie drin steckt und sich ein wenig vorbereitet hat, da eigentlich gut durchkommen kann. Aus konkretem Grund der folgende Hinweis: Als Prüfung(-sersatz) für einen Medienstudenten, der TYPO3 bislang fast nur theoretisch kennt und sein Wissen nur aus Büchern zieht, sehe ich wenig Chancen, das Zertifikat zu bekommen.

Links zum Thema:

Der Spannungskaspar ist in Amerika

Vor genau 2 Jahren habe ich darüber berichtet, dass ich meinen ersten eigenen Travelbug auf die Reise nach Amerika geschickt habe. Der Spannungskaspar, Maskottchen der Firma meiner Eltern, will seine Heimat besuchen und Urlaub machen.

Lange Zeit ging es nur sehr verhalten zu, Ende 2006 schaffte er es dann wenigstens, sich in den Ruhrpott mitnehmen zu lassen, weitere zwölf Monate später war er dann in der Region Frankfurt angekommen und relativ zügig landete es auch in einem Cache direkt am Flughafen. Dann beschloss allerdings ein begeisterter Neucacher, dass der Kaspar sich doch noch mal ein wenig die Gegend um Frankfurt ansehen sollte und nahm in mit in die Pampa.

Und nun endlich nach genau 24 Monaten bekomme ich eine Nachricht, dass der Spannungskaspar in Virgina / USA abgelegt wurde. Beinahe in Rufweite zum CIA-Hauptquartier in Langley. Hoffen wir mal, dass der imigrierende Emigrant nicht in Fänge der Anti-Terror-Abwehr gerät und jede Menge in den Staaten zu sehen bekommt 🙂

Ein Wochenende in der Taverne zur Schatteneiche

Der Gelehrte Gero von Wallenstein (l.) und Ranarion der Barde.
Der Gelehrte Gero von Wallenstein (l.) und Ranarion der Barde.

Ich habe mal wieder was Neues ausprobiert. Und zwar war ich auf einem LARP-Con. Dieses Akronym steht für „Live Action Role Playing“ und beschreibt das, was man beim Fantasy-Rollenspiel am Tisch macht eben im „wahren“ Leben. In der Praxis sieht das dann so aus, dass da ein Rudel Spieler (zwischen 30 und mehreren Tausend) zusammenkommen, einigermaßen mittelalterlich gekleidet sind und dann live ihre Rolle ausspielen. Also in der Taverne futtern, mit den Barden mehr oder minder schmutzige Lieder singen und Prinzessinnen aus den Händen böser Schwarzmagier retten. Wenn sie dann noch ein paar Räuber oder Untote mit ihren Latexwaffen verdreschen dürfen, ist für den typischen LARPer schon alles grün.

Ich hatte schon das ein oder andere Mal damit geliebäugelt, das mal auszuprobieren. Aber zum einen ist sowas für einen Einzelspieler immer knifflig, da die meisten Spieler als Gruppen anreisen und zum anderen ist das Hobby auch nicht zum Nulltarif zu bekommen. Und für „Ich weiß gar nicht genau, worauf ich mich da einlasse“ mal eben einen Hunderter für Ausrüstung und einen für die Teilnahmegebühr auf den Tisch zu legen, dafür war meine Neugier dann doch nicht groß genug.

Nun hat es sich aber so gefügt, dass ein Bekannter von mir nach langer Zeit mal wieder selbst ein LARP organisiert hat und dafür jede Menge „Nichtspieler“ braucht, die sich als oben genannte Räuber oder Untote verdreschen lassen oder als „das ultimative Böse“ den finalen Obermotz zu machen. Statisten eben. Das würde mich meine Neugier für bedeutend weniger Geld befriedigen lassen, schließlich brauch ich dafür keinen Vollplattenpanzer und ein Zweihänderschwert und auch der Teilnehmerbeitrag würde sich auf die reinen Unterkunft- und Verpflegungskosten reduzieren. „OK, ich hab zwar Null Ahnung davon, aber wenn Du mich dennoch willst und mir sagst, was ich machen soll, bin ich dabei.“

Alles in allem hat mir der Besuch in der Taverne zur Schatteneiche sehr gefallen. Auch wenn ich mich im Vorfeld (bis Samstag morgen um 3 Uhr :-)) etwas wenig umsorgt und „an-die-Hand-genommen“ gefühlt habe, bin ich Sonntag dann recht zufrieden nach Hause gefahren (worden). Wohl auch deswegen, weil ich festgestellt habe, dass die (wesentlich erfahreneren) Spieler wesentlich weniger Anforderungen an ein „supertolles LARP“ stellen als ich erwartet habe. Denn was ich am Sonntag beim Abreisen von den Spielern gehört habe, war voll des Lobes. Da freue ich mich mal wieder, dass ich mich geirrt habe, schließlich ist der Kunde König und der König hat sich amüsiert 🙂

Fazit: Nun besitze ich also ein (kleines) Latexschwert, günstige LARP-Stiefel und habe meine Neugier befriedigt. Und ich denke, das wird nicht mein letztes LARP gewesen sein. Zumindest ein Zweites braucht man ja zum Vergleichen 🙂

Links zum Thema:

Siedlerbusrennen

Gruppenbild aller fünf Busse auf einem Siedlerspiel der alten Edition.
Alle Busse an der Startlinie

Schon vor einige Zeit hatten Marius, Céline und ich die Idee, testweise mal ein Travelbug-Rennen zu veranstalten. Einfach um zu sehen, „wie das so ist“.

Da passte es sich hervorragend, dass mir ein Kosmos-Supporter (nachdem Marius in angefixed hatte) auf einer Spiele-Convention ein Rudel „Siedler von Catan“ Busse in die Hand drückte. Und genauso gut passte es sich, dass Céline zwei Wochen später Geburtstag gefeiert hat und somit eine gute Gelegenheit zum Start bot.

Und so sind am 02.03.2008 fünf Siedlerbusse aufgebrochen, die Welt zu bereisen und ihren Besitzern Ehre zu machen. 529 Tage (13.08.2009) später ist dann die Endabrechnung und wir werden sehen, „wie das so war“.

Punktevergabe

Die Busse sollen schnell und weit reisen und durch viele Hände gehen. Daher haben wir uns für folgende Punktevergabe entschieden.

1 Punkt – pro gereistem Kilometer

23 Punkte – pro Cacher (Wenn also ein Cacher einen Bus in mehrere Caches einloggt, gibt es dafür nur einmal 23 Punkte. Grabben bringt keine Punkte)

115 Punkte – pro Cache wenn im Cachenamen die Worte „Siedler“ oder „Catan“ vorkommen (gleich welcher Sprache)

5 Punkte – pro Staatswechsel

Das Teilnehmerfeld

Harald – kunstkeks
Holterdipolter – Asayah
Grottenmolch – Astartus
Sandfuchs – Buccaneer23
Schpied Bus – Fupsy
Referenz-TB

Buzzword Bingo 2.0

Seit drei Tagen oder so tobt bei mir in der Firma mal wieder ein externer TYPO3ler rum. Und der Mensch hat nicht nur Ahnung vom TYPO3 sondern obendrein von den aktuellste Trends im Internet (diese Kategorie Mensch heißt „Nerds“). Entsprechend spielen wir seit drei Tagen auch mal wieder Buzzword Bingo in der Firma. Der Kollege schmeißt mir Kunstworte an den Kopf, die irgend ein anderer Nerd zu einer Marke gemacht hat und ich schlacker mit den Ohren, weil ich den Begriff wieder mal nicht kenne. Gestern waren es „mixxt“, „Barcamp“ und „TYPO3camp“, heute hieß das Wort des Tages „twitter“. Frei nach Sokrates οἴδα οὐκ εἰδώς, oída ouk eidós (auch ich kann Nerd sein) lasse ich mir sowas zwar direkt erklären, aber ich denke, da werde ich noch mal intensiver recherchieren müssen. Deshalb sammel ich hier mal die Links. Ich fürchte, ausprobieren werde ich das alles mal.

Links zum Thema:

  • http://mixxt.de/ – Da kann man sich seine eigene Community oder sein eigenes Netzwerk aufbauen. Klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen.
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp – Konferenzen, bei denen niemand Lust hat, irgend etwas zu planen. Deshalb nennt man es auch „Unkonferenz“.
  • http://typo3camp.mixxt.de/ – Klingt nicht uninteressant. Außerdem schreiben die, wenn man sie unterstützen möchte, soll man über sie schreiben – hiermit erledigt.
  • http://twitter.com/ – Die einen nennen es Community, die anderen Exhibitionismus par excellence. Erzähl der Welt, dass Du gerade ein Franzbrötchen isst.

 

Hail Diskordia

diskordia

OK, in den letzten Jahren hat diese Illuminati-Verschwörungskiste ja wieder ordentlich Futter bekommen. Nicht nur Dan Brown hat die Pyramidenjünger wieder in den Mittelpunkt gerückt, auch Nicolas Cage suchte nach dem Schatz der Tempelritter und Pegasus hat das Spiel „Illuminati“ endlich wieder auf deutsch veröffentlicht.

Aber nun bin ich mir sicher. SIE sind hier, SIE kennen mich und SIE wissen wo ich wohne. Da war ich heute nichtsahnend auf dem Weg zum Cachen und da sehe ich IHRE geheimen Zinken an meiner S-Bahn-Station. Ob SIE mir oder meinem Verfolger eine Nachricht damit übermitteln wollen? Ich weiß es nicht und das lässt mich wesentlich ruhiger schlafen. Schließlich heiße ich nicht Karl Koch.

Hannover auf dem Rücken

Hannover auf dem Rücken
Hannover auf dem Rücken

Jepp, das ist wortwörtlich zu verstehen. Auf dieses Bild bin ich heute beim Surfen auf „strange maps“ (übrigens ein Muss für jeden Kartographen) gestoßen. Da hat sich eine 33-jährige einen maßstabsgetreuen Stadtplan von ihrer Heimatstadt auf den Rücken tätowieren lassen. Und obendrein noch die Zahl 1896, weil da ihr Lieblingsfussballclub gegründet wurde. Und damit sind sämtliche Zweifel beseitigt, dass es sich hier um die blöde Idee einer blöden Amerikanerin handelt. Es ist tatsächlich der Stadtplan von Hannover, Deutschland.

Auch wenn nach nunmehr 2,5 Jahren meine Jubelschreie für Hannover etwas leiser werden – aber sowas hätte ich damals auch nicht gemacht…

Ach ja, da das Originalfoto von 20minuten kommt, bekommen die auch den ersten Link 🙂

Links zum Thema:

Die Welt steht still

Moka

Wer den Film „Durch die Hecke“ gesehen hat, erinnert sich sicher an dieses hyperaktive Eichhörnchen. Das wuselte den ganzen Film über neurotisch um die Hauptcharaktere. Irgendwann trank dieses supernervöse Tier irgend so ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk. Und die Welt stand still. Um das Hörnchen herum bewegte sich alles nur noch in extremer Zeitlupe.

So geht es mir heute morgen. Ich sitze hier im ICE nach Berlin („Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“), der Geschwindigkeitsmesser zeigt 200 km/h an und ich kann die Blätter der vorbeischleichenden Bäume zählen. Warum? Ich habe mir gestern so eine Espresso-Mocca-Kanne gekauft, mit der man auf dem Herd seinen Espresso kochen kann, ohne dabei Muckefuck zu produzieren. Und ich dachte mir so, wenn ich schon um 5:30 Uhr aufstehen muss, dann kann ich das Gerät auch mal in der Extremausprägung ausprobieren. Es passen sechs (!) Tassen Espresso in diese Kanne. Das bedeutet, ich habe einen sechsfachen Espresso in mir. Zum Frühstück. Aber dieses energiegeladene Kribbeln in den Fingerspitzen ist … angenehm.

Eben ist der Mitropa-Mensch durchgekommen und wollte seinen Kaffee unter die Leute bringen. Wenn ich überlege, dass das Zeug normalerweise für gefärbtes Wasser halte (das obendrein noch nicht mal sonderlich lecker ist), überlege ich mir gerade, ob ich mir einen bestellen sollte, um die Hexenküche in meinem Kreislauf etwas zu verdünnen … Was sollte der da vor mir für den „Kaffee“ bezahlen? Zwei Euro??? Und er bezahlt das auch noch. Beängstigend.

Eigentlich wollte ich ja darüber schreiben, wie kribbelig ich bin, dass ich mal nach Berlin (Hauptstadt, Sehnswürdigkeiten und so weiter) komme. Aber ich fürchte, das Kribbeln kommt aus einer kleinen Aluminium-Kanne…

Links zum Thema:

QR-Code

Dann wollen wir diesem Bereich der Seite mal wieder so etwas wie Leben einhauchen.

Da bin ich heute beim Vorbereiten meiner nächsten Geocachingtour (ich habe zwei Wochen Urlaub und muss die jetzt irgendwie rumkriegen) auf eine witzige Art gestoßen, Informationen zu codieren.

QR-Codes (quick response) sind zweidimensionale Barcodes ähnlich denen, die man neuerdings häufiger auf Briefen oder dem Onlineticket der Bahn findet. Bei Kaywa (auch wenn die Idee japanischen Ursprungs ist und der Name so klingt, ist es eine schweitzer Firma) kann man sich die Infoschnipsel umwandeln lassen und dann überlegen, was man mit den entstandenen Grafiken anfangen kann.

So gibt es beispielsweise Museen, die ihre Ausstellungen mit solchen Grafiken illustrieren. Recht interessant finde ich dabei, dass ich jede Menge Handyprogramme gefunden habe, um QR-Codes zu entschlüsseln (die auch überraschend gut funktionieren), aber keine Möglichkeit, so eine Grafik am Computer zu entschlüsseln. Weder online noch offline. Übrigens kann die Software von Kaywa maximal 250 Zeichen in einer Grafik speichern. Endlich begreife ich, warum wir jahrelang mit SMSen gelernt haben, uns kurz zu fassen 🙂

Links zum Thema:

  • http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=98c19a62-0570-411d-a2f6-7f9f0c2384a7
  • http://de.wikipedia.org/wiki/QR_Code
  • http://qrcode.kaywa.com/
  • http://www.quickmark.com.tw/download.html